Schon in meiner Ursprungsfamilie war ich mit toxischem Verhalten konfrontiert, auch wenn es damals noch keine Begriffe dafür gab. Rückblickend weiß ich, wie sehr fehlende Worte dazu beitragen können, dass man beginnt, an sich selbst zu zweifeln, statt an den Umständen.
Später begegnete mir narzisstisches Verhalten auch im beruflichen Kontext: durch Vorgesetzte und Führungspersönlichkeiten, die mit Druck, Angst und subtiler Abwertung arbeiteten. Es war ein Arbeitsklima, das nicht auf Entwicklung oder Teamgeist ausgerichtet war, sondern auf Kontrolle. Ich wusste damals noch nicht genau, was da geschah – aber ich habe gelernt, meinem inneren Erleben zu vertrauen.
Foto: @veronikavallera
Ein entscheidender Wendepunkt war eine intensive berufliche Erfahrung mit einem Mentor. In diesem Prozess wurde mir meine eigene, lange unbearbeitete Vaterthematik bewusst. Mein Vater war früh verstorben – ich war 13 Jahre alt – und eine direkte Auseinandersetzung war nicht mehr möglich. Dennoch gelang es mir, die belastenden, teilweise sehr groben Erfahrungen innerlich zu klären und zu integrieren. Das war kein schneller Weg, aber ein befreiender.
In meiner heutigen Arbeit begegnen mir immer wieder Menschen, die ähnliche Beziehungserfahrungen gemacht haben – in Partnerschaften, Familien oder im beruflichen Umfeld. Die Muster ähneln sich oft, auch wenn die Geschichten individuell sind: Verunsicherung, Selbstwertverlust, emotionale Erschöpfung, innere Zerrissenheit.
Diese Beobachtungen haben mich dazu gebracht, mich fachlich wie persönlich noch tiefer mit den Themen Narzissmus, toxische Beziehungen, Bindungsdynamiken und den oft übersehenen Microtraumata auseinanderzusetzen. Daraus entstand meine Spezialisierung.
Für meine Arbeit wurde ich 2025 als Top-Beraterin ausgezeichnet. Top-Berater*innen 2025
Heute begleite ich Menschen dabei, ihre Erfahrungen einzuordnen, wieder Zugang zu ihrem inneren Wissen zu finden und Schritt für Schritt aus destruktiven Beziehungsmustern herauszukommen – klar, trauma-sensibel und mit kreativen Methoden, die nicht nur den Verstand, sondern auch das innere Erleben ansprechen.
Ausbildungen:
2001 habe ich mich für den kunsttherapeutischen Weg entschieden und meine Ausbildung an der Akademie für Kunsttherapie, Wien, absolviert, die ich 2007 abgeschlossen habe.
Gleich anschließend machte ich einen Lehrgang für Supervision, Coaching & Organisationsentwicklung, am College of Management, Wien, den ich 2010 mit Diplom beenden konnte.
Von 2017 bis 2019 absolvierte ich den “Master of Arts” Lehrgang an der Sigmund-Freud-Universität, Wien. Thema meiner Masterarbeit: Widerstand - ein blinder Fleck in der Kunsttherapie?
Widerstand. Ein blinder Fleck in der Kunsttherapie? - GRIN
https://www.grin.com/document/538868
2020 Anerkennung “psycho-soziale Beratung” durch das Magistrat der Stadt Wien, GISA: 33275864
Verschiedene Kunstkurse unter anderem bei Ines Hildur, Tom Kree,
Seit 2018 regelmäßige Masterkurse bei Gabriele Musebrink
2023-2024, Masterstudienlehrgang Gabriele Musebrink, “Intuitive Process Painting”, Akademie der bildenden Künste Kolbermoor.
2024 zertifizierte WingWave Coachin, nach Besser-Siegmund, www.wingwave.com
2025 Universitätslehrgang, Trauma und Krisen in der psychosozialen Beratung, Sigmund Freud Uni Wien
2025/26 Universitätslehrgang, Traumapädagogik, Sigmund Freud Uni Wien
Berufliche Erfahrung
Von 2005 - 2020 war ich an der Akademie für Kunsttherapie für den Bereich Qualitätssicherung als Assistentin der Geschäftsführung tätig. Zudem war ich auch für die Betreuung der Studierenden im Zertifizierungs- und Abschlussverfahren verantwortlich.
Von 2007 - 2020 war ich als Lehrtherapeutin, Supervisiorin und Lehrtrainerin an der Akademie für Kunsttherapie tätig. Ab 2010 war ich zusätzlich als Lehrsupervisorin im Einsatz.
Seit 2007 arbeite ich ebenso in freier Praxis mit Paaren, jungen Erwachsenen, und erwachsenen Frauen und Männer, jedweder Orientierung und begleite als Supervisorin pädagogische Teams, Kunsttherapeut*innen, Pädagogen und Gesundheitspflegepersonal.
Im Coaching betreue ich Menschen im mittleren Management und Teams, in deren Entwicklung und Organisation, vor allem aber an der Anhebung ihrer Kommunikationskompetenz.
Laufende Weiterbildungen: Trauma, Entwicklungspsychologie und Beziehungsthematiken
Ich bin eingetragene Supervisorin der WKO. (ExpertInnenpool) https://www.wko.at/
Mein künstlerische Schwerpunkt liegt in der Malerei/Collagen. Mein zu Hause habe ich in der experimentellen Malerei gefunden. Aber auch das Schreiben liegt mir sehr am Herzen. Mein künstlerisches Verständnis:
“Ich male, um mich zu erholen, zu forschen, geschehen zu lassen - um zu verstehen, Einsichten und Erkenntnisse zu gewinnen, schreibe ich.” BGP
Meine künstlerischen Vorbilder sind Mark Rothko, Jackson Pollock, Anselm Kiefer, Ines Hildur, Gabriele Musebrink und als geborene Kärntnerin fühle ich mich der Künstlerin Maria Lassnig nahe.
2024 Abschluss Studienlehrgang “Process painting of intuitiv Power” bei Gabriele Musebrink, Akademie der bildenden Künste, Kolbermoor
Privat
Habe ich 2003 eine wunderbare Tochter geboren, lebe seit 1995 in einer dynamisch-erfüllenden Beziehung und bin seit 2007 immer wieder glücklich verheiratet. ;-)
